Soccer
„Kann uns viel Input geben“

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Erst Eishockey, dann Fußball: Jürgen Klopp ist erstmals seit seinem Amtsantritt als Head of Global Soccer bei Red Bull öffentlich aufgetreten. Am Freitagabend besuchte der 57-Jährige das Spiel zwischen dem EHC Red Bull München und den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven in der Deutschen Eishockey Liga. Tags darauf ließ er sich an der Seite von Mario Gómez und dem früheren Brasilien-Star Raí beim Paris FC sehen.
Einen Sieg sah Klopp, der eine Kappe seines neuen Arbeitgebers trug, beim Eishockey nicht. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung stand es vor 10.796 Fans 1:1, im Penaltyschießen setzten sich die Gäste aus dem Norden durch. Der Trip nach Frankreich war erfolgreicher. Zweitligist und Aufstiegsanwärter Paris besiegte den Amiens SC im Stade Charlety mit 1:0. Am Dienstag wird Klopp in Salzburg offiziell vorgestellt.
Das Spiel in der Bundesliga von RB Leipzig gegen Werder Bremen am Sonntag (15:30 Uhr/DAZN) wird der ehemalige Liverpool-Trainer nach jetzigem Stand nicht besuchen. „Wir haben uns schon ausgetauscht und wollen das vertiefen, wenn er irgendwann mal nach Leipzig kommt“, sagte RB-Coach Marco Rose. „Er kann uns viel Input bei der Kaderplanung geben, hat ein tolles Netzwerk.“
Klopp ist seit dem 1. Januar globaler Fußballchef des österreichischen Getränkekonzerns. Er ist neben Leipzig für die Klubs in Salzburg, New York, Brasilien und Japan zuständig. Zudem hält das Unternehmen Beteiligungen an Leeds United und Paris, ist auch Geldgeber beim FC Turin und bei Atlético Madrid.
Soccer Klopp bei Red Bull: Ruhe statt Spekulationen
Spekulationen um einen möglichen Trainerjob könnten künftig aufkommen, im Konzern plant man mit Klopp nach „dpa“-Informationen aber keineswegs so. Rose, der im Dezember in Leipzig in der Kritik stand und für dessen Verbleib sich Klopp ausgesprochen hatte, hofft auf Ruhe: „Es wäre wichtig, wenn wir an den Standorten täglich unsere Arbeit machen können, ohne, dass wir ständig schauen, was macht Jürgen Klopp. So versteht er seine Rolle auch nicht, glaube ich.“
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